BUEN CAMINO —
WAS DER WEG DIR GIBT
AUSSTELLUNG:
12.09. — 13.09.2026 & 19.09 — 20.09.2026
am 13.09., 19.09 & 20.09.2026
geöffnet von 14:00 — 19:00 Uhr
VORTRAG:
12.09.2026 um 15:30 Uhr
St. Bartholomäuskirche
Gahma, Saale-Orla-Kreis/ Thüringen
VERNISSAGE:
12.09.2026 ab 17:00 Uhr
historisches Kreuzgewölbe im Pfarrhaus
Gahma, Saale-Orla-Kreis/ Thüringen
ÜBER DIE
AUSSTELLUNG
Kann man das Erleben einer Pilgerreise in eine Ausstellung übersetzen? Wie gibt man einer Erkenntnis eine Form, einer Erinnerung einen Raum, einem Ritual eine neue Bedeutung?
BUEN CAMINO – Was der Weg dir gibt entstand nach einer 800 Kilometer langen Pilgerreise auf dem Camino Francés bis Santiago de Compostela und weiter nach Finisterre. Beobachtungen, Begegnungen, Zeichnungen, Fundstücke, Gedanken und Rituale wurden zum Ausgangsmaterial einer künstlerischen Übersetzung.
Die Ausstellung dokumentiert den Camino nicht. Sie versucht, etwas von dem erfahrbar zu machen, was dieser Weg geben kann.
Im historischen Kreuzgewölbe des Pfarrhauses in Gahma wird die Ausstellung selbst zum Weg durch acht Stationen. Ein eigens gestalteter Ausstellungskatalog in Form eines Pilgerpasses begleitet die Besucher:innen dabei von Werk zu Werk und macht sie selbst zu Pilger:innen.
BUEN CAMINO,
PEREGRINO!
Das Projekt wird von der Kreissparkasse Saale-Orla gefördert.
Impressionen meiner Pilgerreise
auf dem Camino Francés.
Start: Saint-Jean-Pied-de-Port/ FR
Über: Santiago de Compostela/ ES
Nach: Finisterre in Galicien/ ES
29.04.2026 — 12.06.2026, ca. 800 Kilometer
Ankunft in Santiago de Compostela
am 04.06.2026 nach 779 km und
36 Etappen
Ankunft in Finisterre in Galicien,
dem sogenannten “Ende der Welt” —
06.06.2026
BEDEUTUNG
GEMEINSCHAFT
LOSLASSEN
VERTRAUEN
IDENTITÄT
AUSRICHTUNG
DANKBARKEIT
ANKOMMEN
Acht Erfahrungen haben meinen Weg stark geprägt. Sie wurden zu Ausgangspunkten für acht Arbeiten und ein besonderes Ausstellungskonzept.
Nach der Pilgerreise wurden Erfahrungen, Fundstücke, Aufzeichnungen und Rituale des Camino für mich zum Material einer künstlerischen Weiterarbeit und handeln davon, was der Weg geben kann.
Das Ausstellungskonzept führt diesen Gedanken weiter, indem es die Besucherinnen und Besucher selbst zu Pilgern werden lässt.
Der Ausstellungskatalog wird dabei zum Pilgerpass, der von Werk zu Werk begleitet. An jeder Station kann ein eigener Stempel gesammelt werden – in Anlehnung an das tägliche Stempelritual auf dem Camino. Nach erfolgreich abgeschlossener Pilgerschaft wird der Pass mit einem silbernen Wachssiegel vollendet und mit einer Prägung beurkundet.
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